Trockenbau

Akustik und Trockenbau: Herausforderungen für klangvolle Räume

Eine Optimierung der Akustik innerhalb eines Raumes durch Trockenbau zu planen, kann verschie­dene Gründe haben:

  • In Musikstudios und Konzertsälen steht das möglichst perfekte Musikerlebnis im Vordergrund.
  • In Büros und Sälen, in denen Sprecher auf größeres Publikum treffen, geht es um möglichst gute Verständlichkeit gesprochener Sprache.
  • In Hallenbädern und Sporthalle ist eine durch Trockenbau realisierte gute Akustik ebenfalls für die Verständlichkeit von Sprache wichtig. Sie verhindert aber auch, dass starker Nachhall innerhalb des Raumes Geräusche innerhalb des Bades oder der Halle zum unangenehmen Klangbrei macht.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Akustik und Trockenbau die selbst erklärenden Begriffe Nutz- und Störschall, wobei die Unterscheidung zwischen beiden Varianten nicht frei von individueller Interpretation ist. Akustikmaßnahmen im Trockenbau sollen Störschall reduzieren, damit der Nutzschall besser zur Geltung kommt.

 

Ein paar Begriffe aus der Akustik

Für eine durch Trockenbau realisierte gute Akustik in einem Raum sind Werte wie NachhallzeitSchalldruck und Schallabsorptionsgrad wichtig. Schalldruck ist ein in Dezibel angegebenes Maß für den durch Schallschwingungen entstandenen Druck. Die Nachhallzeit bezeichnet in der Akustik die Zeit, innerhalb der ein Schall einer nicht mehr sendenden Schallquelle auf ein Tausendstel des Schalldruck-Wertes (um 60dB) abfällt. Der Schallabsorptionsgrad ist in der Akustik ein Maß für die Fähigkeit einer Oberfläche, Schall zu absorbieren.

Je nach Raumakustik werden verschiedene Frequenzen unterschiedlich stark absorbiert. Zu den Materialien, die im Trockenbau für gute Akustik verwendet werden, zählen gelochte oder geschlitzte Akustikplatten mit unterschiedlichen Absorberklassen.

Copyright 2021 © om-innenausbau.de